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Um mich herum und ich



Familie und auch Freunde

Was gibt es wichtigeres, als sein persönliches Umfeld - genauer gesagt, die Familie und auch Freunde. Diese zusammengewürfelte Familie ist das Beste, was mir je passieren konnte. Und ich bin froh, dass alle von Anfang bis … ja, wohl auch Ende … hinter mir stehen und immer gestanden haben. Sie bauen mich auf, sie fordern mich, sind für mich da, helfen wo sie können, halten zusammen. Ich nutze diese Sparte hier dann auch gleich mal, um allen DANKE zu sagen!!

 

Meine Frau werde ich an anderer Stelle noch etwas genauer vorstellen. Sie ist einfach die Frau, die ich immer haben wollte. Zwar hat sich unser Leben etwas anders gestaltet, als wir es uns vorgestellt haben, aber ich war immer froh, sie kennen und lieben gelernt zu haben.

Mit Claudia waren und sind da dann auch Sarah und die Jungs. Mit Sarah war es Anfangs nicht ganz einfach. Sie hatte ihre Mutter für sich allein, nachdem Claudia geschieden wurde, und ich hatte einen schweren Stand bei ihr. Nicht nur, dass sie eifersüchtig ohne Ende war und mir alles missgönnte, sie fand auch noch, dass ich zíemlich erwachsen tat. Na ja, ich war 26 und kein kleiner Bengel mehr, aber auch 15 Jahre jünger als ihre Mutter. Es lag nahe, dass sie mich nicht für voll nahm. Da wiederum täuschte ich mich allerdings. Ich redete nur einfach so erwachsen. Das war alles. Mit der Zeit jedoch gab sich das, ich bekam immer mehr Zugang zu ihr und gewann ihr vertrauen. Sie ist irgendwie schon ziemlich bald "meine Tochter" gewesen. Ich mochte das Mädel. Sie mich ja auch, aber erst mal nur unter Vorbehalt. Ich wollte ja nicht mal ihr Vater sein - nur ein guter Freund. Heute bin ich allerdings doch mehr Vater als Freund. Und ich bin froh drüber, so eine Tochter haben zu dürfen. Und mittlerweile beruht dies auch auf Gegenseitigkeit. An dieser Stelle: Hab dich gaaanz doll lieb heart

Dann sind da Stefan, das Arschloch und Florenz - kurz: Die Jungs. Die haben mich von Anfang an akzeptiert und wir verstanden uns auch sofort. Die drei sind durch und durch Metaller und haben mich da auch ein bisschen „hinerzogen“ .Ich hatte es zwar auch immer gern etwas härter, durch die drei aber bin auch ich mittlerweile dem Metal nicht abgeneigt ... im Gegenteil. Auch die drei sind immer für uns da. Florenz ist ja beim Pflegedienst und betreut mich als Freizeitassi. Durch ihn sind wir auch endlich an einen ganz passablen Pflegedienst gekommen. Stefan, der einzig „wirkliche“ Sohn von Claudia, kommt mit seiner Freundin Ina (den beiden habe ich auch diese Seite zu verdanken) immer zum spielen oder auf ein Käffchen vorbei, fährt mich in den Garten, holt mich zum grillen - fordert mich also ganz gut, wozu ich ihm meistens auch sehr dankbar bin. Und das Arschloch, oder auch Knorke (in der analogen Welt als Björn bekannt) ist so wie er ist und wir ihn mögen. Und wenn man ihn braucht - dann ist er einfach da.

Zu meiner Mutter ist manchmal recht kompliziert und nicht ganz einfach, doch hat sie auf ihre Art das Herz am rechten Fleck. Sie ist manchmal eine recht eigenwillige Person, die man auch mal mit der Nase auf die Tatsachen stupsen und ihre Gedanken zurechtrücken muss. Im Grunde ist sie ein herzensguter Mensch.

Arno und Wies gehören auch irgendwie zur Familie. Arno ist Claudias Ex-Mann und die beiden waren immer dick befreundet. Er erledigt oftmals Einkäufe mit Claudia und auch bei ihm reicht ein Anruf und er steht vor der Tür. Wies und Claudia kennen sich schon von „damals“, als Claudia noch aktiv bei Ver.di war. Wies führt Claudia ab und an mal aus und steht immer mit Rat und Tat zur Seite.

Und nicht zu vergessen: Die Aachener. Als da sind mein Schwager das alte Haus (bin heute noch froh, dass ich seinen Wesenstest bestanden habe cheeky ), meine Lieblings-Schwägerin und deren drei Jungs Sören, Björn und Sven, der mit seiner Freundin in Trier wohnt. Dann ist da noch Franz, der Stiefvater von Claudia und Klaus, der wohl älteste und beste Freund von Claudia mit Marion und die Nachbarn Andi und Bianca und Gartennachbarn, und, und, und, und …

 

Ich hoffe, dass ich an die Wichtigsten gedacht habe. Natürlich sind da noch einige mehr, die uns immer zur Seite stehen und helfen. Doch die alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Wen ich nicht genannt habe, der soll sich trotzdem ganz tief in mein Herz geschlossen und geknuddelt fühlen.

Aber einen noch möchte ich doch noch nennen: Das ist mein Opa. Er wohnt leider in Kiel, hat die 80 schon zu fassen und ist alles andere als fit, so dass ich es nicht mehr zu ihm schaffe und er nicht mehr zu mir. Doch wir telefonieren regelmäßig und sind tief im Geiste immer verbunden. Wie besagt ist er schon recht alt und mag auch nicht wirklich mehr, so dass ich damit rechne, dass er nicht mehr lange auf dieser Welt ist. Aber er ist wohl der Mensch, der mir immer am nahesten stand und mir am ähnlichsten ist. Wir brauchen nicht viel reden um uns zu verstehen - das war irgendwie schon immer so und wird auch so sein, wenn er nicht mehr da ist. Doch vielleicht wartet er ja dann schon auf mich, wenn ich ihm folge … ? Wer weiß ...


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